Dückerschleuse

Hallo an alle Naturverbundenen,

in der Hektik der heutigen Zeit zieht es zunehmend mehr Leute aufs Land, um die Ruhe und Natur zu genießen.
Außerdem wächst der Bedarf an bezahlbaren und nachhaltigen Wohnformen, während ökologisches und nachhaltiges Leben sowie der Selbstversorgeraspekt bei fortschreitendem Klimawandel und zunehmender globaler Destabilisierung zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Auch ist die zunehmende Vereinsamung ein weiteres Problem, da die Leute zunehmend alleine leben und Mehrgenerationshaushalte aussterben.

Daher wollen wir eine neue, soziale und nachhaltig Lebens-/Wohngemeinschaft gründen, in der jeder, egal welches Alter, Geschlecht, Hautfarbe, sexuelle Orientierung, Herkunft etc. gern willkommen ist. 

Der Standort ist im Sinne des fortschreitenden Klimawandels und unter dem Gesichtspunkt der angestrebten teilweisen Eigenversorgung günstig gelegen.
Hier sind Dürre- und Waldbrandgefahr und damit auch die Bewässerungslast gering.

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Am Ende einer Sackgasse in Alleinlage zwischen See und Fluss gelegen befindet sich an einer historischen Schleuse ein malerisches reetgedecktes Bauernhaus aus dem Jahre 1720.
Mit Blick auf den See und die weite grüne Landschaft steht dieses ursprünglich als Rasthof für die Schiffer und den Schleuser erbaute Kleinod bereit, um seine ursprüngliche Schönheit wieder zu erlangen.

Es handelt sich um die Dückerschleuse in 21514 Witzeeze (Link)

Es gibt sogar einen Wikipedia-Artikel 😉

Es gibt einiges zu tun, wobei sich die solide Bausubstanz bewährt hat.
Es ist sofort nutzbar.
Neben dem Wohnhaus gibt es eine Scheune und diverse Nebengebäude.

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Nun ist es die Aufgabe, diesen Hof wieder mit Leben zu füllen.

– Wir wollen den Dückerschleushof wiederbeleben. 
– im Sinne des Denkmalschutzes sanieren. 
– Die Erweiterung der Nutzung erneuerbarer Energien ist ein weiteres Aufgabenfeld.
– Wir wollen uns nicht einigeln, sondern ein soziales und kulturelles Projekt werden.
– offene Dorf-Küche für alle,
– offene Sauna für alle,
– Hof-festival,
– Scheunen-Party, -Kino, -Theater etc.
– offene Werkstätten, Therapiegarten oder -gehege, etc.
– Wir wollen einen Gemüsegarten und Tierhaltung pflegen.
– Gastgeber für Schulklassen, Projekte, Vereine, Seminarhaus.
– Gastgeber für Radwanderer oder wanderer auf der alten Salzstraße
– Vernetzung mit Projekten aus Hamburg und der ländlichen Umgebung vor Ort.

Alles kann, nichts muss.

Durch Projekte wie die Party-Scheune kann die Jugend vor Ort gefördert werden.
Durch Küche für Alle, offene Sauna, Kino, etc. kann ein Treffpunkt für Personen aus der Region entstehen.
Durch die besondere Lage und mithilfe von Garten und Tieren können Jugendlichen, wie z.B.  Schulklassen oder anderen Interessierten die Natur und ökologische Arbeitsweisen nahegebracht werden. 

Außerdem könnte durch die unmittelbare Nähe zum Radwanderweg Alte Salzstraße der Tourismus ein weiteres Puzzle-Teil im Gesamt-Konzept bilden.
Die Lage an der Schleuse könnte als Ausgangspunkt für Geschichts- und Heimatkunde dienen z.B. in Form eines kleinen Salzstraßen-Museums. Über die Schleuse könnte sowohl wörtlich als auch sinnbildlich eine Brücke geschlagen werden, um SH und MV zu verbinden.  

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Wir suchen naturverbundene Menschen, die Interesse an einer weltoffenen und nachhaltigen Lebens-/Wohngemeinschaft haben, in der Sie sich mit einbringen wollen.
egal welches Alter, Geschlecht, Hautfarbe, sexuelle Orientierung, Herkunft etc.
(queer-freundlich, refugees welcome)

Dabei soll jeder seine notwendige Privatsphäre und seinen Rückzugsraum haben. Gemeinschaft soll ein Können und Wollen sein und kein Müssen.

Alles kann, nichts muss.

Anfangs soll es eine Gruppe von Leuten geben die den Hof wieder beleben.
Dann muss sich die Lage erstmal finanziell und praktisch vor Ort stabilisieren.
Im weiteren Verlauf wird sich dann zeigen, welche Leute mit welcher Motivation was und wie viel machen und in welche Richtung und mit welchen Teilprojekten sich der Hof entwickeln wird.

Auf den ersten Blick scheinen zwei Varianten naheliegend.
1. Man zahlt eine Miete und Hausgeld, während man einer Arbeit nachgeht, die das persönliche Einkommen erwirtschaftet. Engagement für den Hof in der Freizeit nach Geschmack.
2. Man lebt versorgt und mietfrei auf dem Hof mit einem kleinen Taschengeld und arbeitet für den Hof.

Unabhängig von dem Leben vor Ort, ist natürlich auch jeder gern als Gast gesehen.

Vielleicht gehe ich jetzt aber auch schon langsam zu sehr ins Detail.

Am Ende sind wir noch in der Findungsphase.
Es ist noch nichts in Stein gemeiselt.
Alles sind erstmal nur Ideen.

Meldet euch gerne.

Jörg Nüßler
Kontakt: jonuss@yahoo.com

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